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Weiterentwicklung unseres kamerabasierten Personenzählsystems

In Zusammenarbeit mit der Universität Augsburg entwickelt die Volavis GmbH ein System zur Analyse von Videodaten.

Basierend auf wissenschaftlichen Vorarbeiten haben die Projektpartner Algorithmen und Verfahren für große Kamerasysteme entwickelt. Aufgrund der Erfahrungen, die im Rahmen dieser Forschungsstätigkeit gesammelt wurden, wurde im Jahr 2012 das Projekt SmaCCs  gestartet.

Große Mengen von Videodaten fallen in zahlreichen Bereichen an, in denen Bilddaten verarbeitet werden. Diese Daten müssen ausgewertet und ggf. archiviert werden. Zusätzlich müssen Benutzer (ggf. unter Berücksichtigung eines strengen Rechtekonzepts) auf diese Daten zugreifen können.

Die Volavis GmbH und die Universität Augsburg (Lehrstuhl für Organic Computing) arbeiten zusammen an der Realisierung des Systems.

Die Gesamtarchitektur des Systems basiert auf fünf Hauptkomponenten.

Architektur

Zum einen wird hardwarenahe Software verwendet, um Bilddaten auszulesen und zu analysieren. Klassischerweise finden Embedded Linux Systeme Verwendung, die auf Basis der gcc-Tolchain programmiert werden. Vorteile der dezentralen Datenanalyse sind in den letzten Jahren erforscht und zur Marktreife gebracht worden, z.B. im Personenzähler der Volavis GmbH. Die Analyseergebnisse (sowie zu archivierende Bilddaten) werden in einem Datenbanksystem gespeichert. Als Datenbanksysteme können neben Produkten der Firmen Oracle und Microsoft auch Open Source Datenbanken wie PostgreSQL verwendet werden. Je nach Anwendungsfall wählen wir den geeigneten Anbieter aus und optimieren die Geschwindigkeit des Systems.  Um Benutzern den Zugriff auf die Daten zu gewährleisten werden Reportingtools  (wie z.B. BIRT) angebunden. Neben vordefinierten Auswertungen, die von der Volavis GmbH mitgeliefert werden, können die Anwender eigene Auswertungen erstellen.

Die Geschäftslogik bildet sämtliche Prozesse ab, die im Gesamtsystem anfallen. Das reicht von der Freischaltung und dem Übertragen von hardwarenaher Software auf die Kamerasysteme bis hin zur Abrechnung des Speicherplatzes der archivierten Bilddaten.

Die Bedienoberfläche wird durch Webservices angebunden. Somit kann die Darstellung sowohl auf mobilen Endgeräten, im Browser als auch in Form eines klassischen Desktopclients realisiert werden.

Das verteilte System SmaCCs kann idealerweise in der Cloud betrieben werden – alle Komponenten können auf virtuelle Maschinen übertragen werden und bieten dem Nutzer alle Freiheiten und Vorteile eines Cloud-Services.